FREIHEIT
FÜR DIE MANATI DELPHINE !
SIE
PLANEN URLAUB IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK?
WARNUNG
VOR MANATI PARK BAVARO ! BUCHEN SIE AUSSCHLIESSLICH EMPFOHLENE
HOTELS!
(Liste
untenstehend)
BETEILIGEN
SIE SICH AM WELTWEITEN PROTEST UND HELFEN SIE DAMIT BEI DER
BEFREIUNG DER DELPHINE DES MANATI PARKS - SCHREIBEN SIE SOFORT
AUCH IHR PROTEST E-MAIL!
(Details
untenstehend)
Februar
2003
Zum
ersten Mal in der Geschichte der Dominikanischen Republik
reichen zivile Gemeinden im Kampf für die Delphine Klage gegen
den Manati Park und den Staat ein. Der Anwalt, der die Gemeinden
von Bayahibe und die Akademie der Wissenschaften vertritt, gibt
bekannt, dass der Staat der Dominikanischen Republik die
Vorschriften der Cartagena Convention gezeichnet und Gesuche
unterstützt, die dem Senat und Gesetzgeber in Form von
Forderungen für Maßnahmen zur Verhinderung, Alarmierung und
Ablehnung von Delphinfängen in diesem Land vorliegen.
Die
zivilen Gemeinden der Dominikanischen Republik verdienen für
ihren Kampf um die Freiheit der Delphine unseren Respekt und
unsere Unterstützung.
BITTE
HELFEN SIE MIT INDEM SIE EBENFALLS IHREN PROTEST AN DIE BEHÖRDEN
IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK SENDEN.
Wir
möchten hiermit die Anstrengungen der lokalen Gruppen zur
Befreiung der Delphine des Manati Park Bavaro unterstützen und
fordern dringend ein Ende dieser Mißstände und ein Verbot für
Manati Park, aus dem Leid von Tieren Geld zu machen. Wir
fordern, dass die verbleibenden Delphine in den Gebieten
ausgewildert werden, in denen sie gefangen wurden oder in eine
natürliche Umgebung eingegliedert werden.
ECOTERRA
Intl.
Bitte
richten Sie Ihren Protest an die folgenden Behörden: (
Musterbrief untenstehend, es steht Ihnen frei den Text mit
eigenen Worten zu formulieren, der Protest sollte allerdings
unbedingt in Englischer Sprache, wenn möglich sogar in Spanisch
abgefasst sein! )
Lic.
Jose Antonio Trinidad Sena
Procurador
(in
absence of a direct e-mail address please send to:)
freemanatidolphins@gmx.net
e-mails
will be handed over directly)
H.E.
the Honourable
Presidente
del Estado
Mr.
Hipolito Meja
Fax:
001-809- 686-7830
e-mail:
prensa@presidencia.gov.do
To
Sr. Frank Moya Pons
Secretaria
de Estado de Medio Ambiente y de Recursos Naturales (Minister of
Environment)
Fax:
001-809- 540-2667 or Fax 001-809-540-7561
e-mail:
medioambiente@codetel.net.do
or
agil@medioambiente.gov.do
Sr.Rafael
Subervi Bonilla
Secretario
de Estado de Turismo (Minister of Tourism)
Fax.
001-809 682-3806
e-mail:
rafaelsubervi@sectur.gov.do
Copy to: freemanatidolphins@gmx.net
Als
Tourist in Punta Cana/Dominikanische Republik sollten Sie
wissen, dass gegen den Staat ein Gerichtsverfahren wegen des
illegalen Fangs von Delphinen für den Manati Park in Bavaro läuft.
Manati Park wird auch international für die grausame Behandlung
der Delphine in Schwimmprogrammen kritisiert. Wir
empfehlen Ihnen Hotels zu buchen, die sich öffentlich vom
Manati Park distanziert haben.
Besonders
der illegale Fang der Delphine im “National Park del Este”
hat vor allem die lokalen Gemeinden erbost und kritische
Situationen für Touristen, die weiterhin den Manati Park
besuchen oder in mit Manati Park verbundenen Hotels wohnen können
nicht ausgeschlossen werden.
A
)
THE GOOD ( DIE GUTEN )
Diese
Hotels haben die Verträge mit Manati Park beendet und öffentlich
ihren Protest gegen den illegalen Fang der Delphine sowie ihre
Unterstützung der Forderung zur Schließung des Delphintanks im
Manati Park Bavaro geäußert:
Wir
empfehlen:
Riu
Melao
Riu
Naiboa
Riu
Palace Macao
Riu
Taino
LTI
Punta Cana Beach Resort
B
)
THE BAD ( DIE SCHLECHTEN )
Wir
können nicht empfehlen:
Diese
Hotels haben ihr Verständnis für die schreckliche Situation
der Delphine im Manati Park ausgedrückt und sich dagegen
ausgesprochen, arbeiten aber nachwievor mit Manati Park zusammen
bzw. erlauben auf dem Hotelgelände Werbung für Manati Park
(basierend auf deutlichen Aussagen von unabhängigen Personen):
Iberostar
Bavaro
Iberostar
Dominicana
Iberostar
Punta Cana
Bavaro
Princess All Suites & Resort
Occidential
Flamenco Bavaro
Fiesta
Bavaro
Fiesta
Beach/Palace Resort
Fiesta
Dominican Hotel
H10
Bavaro Resort
Barcelo
Villas de Bavaro
Barcelo
Bavaro Village
Barcelo
Bavaro Ocean Village
Barcelo
Bavaro Palace
Barcelo
Bavaro Beach
Barcelo
Bavaro Casino
Barcelo
Bavaro Garden
Barcelo
Bavaro Golf
Natura
Park Resort
Allegro
Resort Bavaro
Das
Management dieser Hotels ist ignorant und hat sich dazu überhaupt
nicht geäußert:
Secrets
Excellence Resort Punta Cana
Hodelpa
Caribe Club
Carabela
Bavaro Beach Resort
Catalonia
Bavaro Resort
Club
Med
Punta
Cana Beach Resort
C
) THE UGLY ( DIE HÄSSLICHEN )
Diesen
Hotels würden wir unser Touristengeld niemals überlassen:
Diese
Hotels haben sich nicht gegen Manati Park ausgesprochen und führen
weiterhin Geschäfte mit Manati Park oder unterstützen sogar
dessen Aktivitäten:
Sirenis
Tropical & Cocotal Beach Resort
Breezes
Punta Cana Spa & Casino Beach Resort
UNKLAR
:
Wir
haben noch keine Überprüfungen der folgenden Hotels und bitten
um Rückmeldung von Touristen, ob in diesen Hotels weiterhin
Werbung für Manati Park gemacht wird, obwohl diese Hotels ihre
Absicht ausgedrückt haben, die Zusammenarbeit zu beenden.
Melia
Caribe
Melia
Tropical
Paradisus
Punta Cana
Sunscape
Punta Cana Grand
Diese
Auflistung kann sich im Laufe der Zeit ändern, da mehr und mehr
Hotels die Beziehungen zu Manati Park abbrechen.
TOURISTEN
: BITTE PRÜFEN SIE BEI BUCHUNG IN IHREM REISEBÜRO OB SIE IN
EINEM DER EMPFOHLENEN HOTELS GEBUCHT HABEN.
BITTE
BLEIBEN SIE DEM MANATI PARK FERN. BITTE MELDEN SIE UNS NACH
IHREM URLAUB, WAS IHNEN BEI IHREM AUFENTHALT IM ZUSAMMENHANG MIT
DIESER WARNUNG AUFGEFALLEN IST. MELDEN SIE UNS VOR ALLEM AUCH,
WENN DER REISEVERANSTALTER ÜBER DEN SIE GEBUCHT HABEN SELBST
TOUREN ZUM MANATI PARK ANBIETET.
E-MAIL
MELDUNGEN DARÜBER AN:
freemanatidolphins@ecoterra.net
und
eine Kopie an :
freemanatidolphins@gmx.net
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
:
Manati
Park ist eine zooähnliche Einrichtung in der Dominikanischen
Republik/Punta Cana, wo empörende Programme zum Schwimmen mit
Delphinen angeboten werden. Fünf Flaschenhalsdelphine werden in
einem winzig kleinen chlorinierten Pool gefangen gehalten. Die
Größe des Beckens ist absolut unangemessen für Delphine, die
in der freien Wildbahn bis zu 40 Meilen pro Tag zurücklegen.
Die Delphine sind gezwungen dreimal täglich siebenmal in der
Woche diese Schwimmprogramme zu absolvieren sowie zusätzlich
noch zweimal pro Tag siebenmal pro Woche ein Showprogramm zu
zeigen. Man lässt sie für Photos außerhalb des Beckens in der
brennenden Sonne posieren und ihre Sklavenaufseher gestatten 200
Gästen pro Tag, sich an ihre Rückenflosse zu hängen und im
Becken Runden zu ziehen. Die Delphine haben keine andere Wahl
als dies zu ertragen – denn sie sind vom Futter abhängig.
Seit
der Eröffnung des Manati Parks wurde der Delphintank aufs Schärfste
von Experten und Besuchern hinsichtlich der Haltungsbedingungen
der Delphine kritisiert: das viel zu kleine und kahle
Betonbecken, die Wasserqualität, das Fehlen von Rückzugsmöglichkeiten
und Schonbecken – die größten Bedenken jedoch betreffen den
Ablauf des Schwimmprogramms, während dessen die Delphine zu
stundenlangen Interaktionen mit den Gästen gezwungen werden und
die dadurch resultierende Tatsache, daß durch diese grausame
Behandlung bereits aggressive Attacken der Delphine auf
Touristen vorgekommen sind. Die Sterberate der Delphine in
diesem Tank ist aufgrund mangelnder Auskunftsbereitschaft der
Behörden schwer zu recherchieren, drei Todesfälle sind in
jedem Fall dokumentierbar.
Reiseveranstalter
und Hotels haben bereits die Zusammenarbeit mit Manati Park
beendet und internationale Medien haben schockierende Berichte
veröffentlicht und auch einen Fall aufgezeigt, wo ein Kind im
Pool von einem völlig überarbeiteten Delphin angegriffen
wurde. Visa International, Nestlé und Pepsi Cola, die ursprünglich
als Sponsoren von Manati Park genannt waren, forderten eine
sofortige Entfernung ihrer Firmenlogos von sämtlichen
Werbebrochüren und Werbetafeln, wobei mittlerweile diese Logos
von jedwedem Werbematerial für Manati Park verschwunden sind.
Der einzig verbleibende Sponsor ist der lokale Mineralwasserabfüller
ATLANTA, wobei diese Firma nun bereits auch von den meisten
Touristen und lokalen Gemeinden boykottiert wird.
Die
Geschichte der Delphin Sklaverei im Manati Park
1995:
Manati
Park wurde 1995 eröffnet. Im November 1995 wurde von der
Regierung der Dominikanischen Republik, der Abteilung für
Wildtiere innerhalb des Ministeriums für Landwirtschaft, eine
Genehmigung zum Fang von 10 Flaschenhalsdelphinen in lokalen Gewässern
erteilt.
1996:
Entsprechend
einem von Manati Park vorgelegten mit 14. November 1996
datierten Dokument wurden mit dieser Genehmigung 1996 vorläufig
2 Delphine in lokalen Gewässern gefangen. Der Jahresbericht von
CITES (Convention zum Internationalen Handel mit gefährdeten
Arten) belegt 1996 den Import von vier Delphine aus Kuba für
Manati Park.
1999:
Es
wurden weitere zwei Delphine aus Kuba importiert (CITES
Jahresbericht 1999).
Zusammenfassend
gab es also von 1996-1999 acht Wildfänge für Manati Park.
2002:
Januar
2002:
Nur
fünf Delphine haben noch im Park überlebt, was auf den Tod von
drei Delphinen seit 1996 hinweist. Es wird allerdings
vermutet, daß die Dunkelziffer viel höher liegt als die Zahl,
die belegt werden kann.
Trotz
der furchtbaren Haltungsbedingungen und des extremen Ausmaßes
der Ausbeutung der Delphine in den Schwimmprogrammen erlaubte
das Umweltministerium, Minister Frank Moya Pons, im Jänner 2002
Manati Park, die im November 1995 ausgestellte Fanggenehmigung
weiterzuverwenden, obwohl in der Zwischenzeit die Gesetze zum
Schutz gefährdeter Tierarten in der Dominikanischen Republik geändert
wurden. Jeder jetzt getätigte Neufang verletzt demnach das
nationale Gesetz 64-00 Artikel 175 der Dominikanischen Republik,
welches am 18. August 2000 in Kraft trat und den Fang gefährdeter
Arten verbietet. Ein gesonderter Artikel dieses Gesetzes weist
sogar darauf hin, daß Bewilligungen für Fänge keine Gültigkeit
haben, wenn sie den Prinzipien dieses Gesetzes widersprechen.
August
2002:
Im
August 2002 benützte Manati Park diese illegale Bewilligung und
fing weitere acht Delphine in nationalen Gewässern nahe des
Dorfes Bayahibe an der Ostküste der Dominikanischen Republik.
Abgesehen vom Verstoß gegen das Gesetz 64-00 fand dieser Fang
in einer speziellen Schutzzone eines Nationalparks statt, dem
“Parque Nacional del Este”. Der illegale Fang verletzt also
auch die Statuten des Nationalparks. Bis jetzt hat keiner der
lokalen Kontakte Informationen darüber, wo diese acht Delphine
untergebracht wurden – Manati Park verweigert die Auskunft –
und der Verbleib dieser Delphine ist der Öffentlichkeit seit
deren Fang im August nicht bekannt. Die Anstalten von Manati
Park darüberhinaus im August 2002 noch weitere Delphine zu
fangen konnten durch den massiven Protest verschiedener Gruppen,
besonders der Gemeinden nahe des Parks und lokalen Umwelt- und
Tourismusorganisationen unterbunden werden.
Dezember
2002:
Die
Experten der “Human Society of the United States” berichten
im Rahmen einer Inspektion dieses Parks: “Diese Einrichtung
ist wahrscheinlich eine der Schlimmsten, die wir je gesehen
haben. Es gibt Einheitsbecken aus Beton, die Tankwände waren
mit Algen überzogen – die Reinigungsroutine erscheint daher
ungenügend um den Algenwuchs zu minimieren. Der Anstrich blättert
ab und alle Metallteile im Tank und an den Gittern sind rostig.
Aufenthaltsbecken und Showbecken sind durch Holzgitter getrennt
– keine optimale Lösung (die Gitter sollten aus rostfreiem
Stahl sein) – da Holz sogar nach Reinigung der Nährboden für
gefährliche Bakterien sein kann. Die Tiere werden mit Fisch gefüttert,
der in mit Plastik ausgelegten Schaumstoffkühlboxen aufbewahrt
wird – was aus den gleichen oben angeführten Gründen
ebenfalls nicht optimal ist – der Futterfisch sollte in
rostfreien Stahlbehältern gelagert werden. Die Qualität des
Fisches konnten wir von unserem Beobachtungsort aus nicht
beurteilen. Die Musik bei den Vorführungen war außergewöhnlich
laut. Die Show hatte absolut keinen Lehreffekt – es war reine
Unterhaltung”.
2003:
Januar
2003:
Der
Anwalt der Akademie der Wissenschaften (“Academy of
Science”) reicht Anklage gegen das Umweltministerium
wegen Verletzung des SPAW Protokolls der Cartagena Convention
sowie des lokalen Umweltgesetzes 64-00 ein. Die klägerischen
Parteien sind die lokale Meeresschutzgruppe Fundemar, die
Gemeinden von Bayahibe wo die illegalen Fänge stattgefunden
haben und die Akademie der Wissenschaften der Dominikanischen
Republik.
Nachdem
es in der Dominikanischen Republik keine Regeln oder Normen für
die Haltung von Meeressäugetieren in Gefangenschaft gibt haben
lokale Institutionen bereits bei zahlreichen Gelegenheiten
gegenüber den Umweltschutzbehörden den Bedarf an Maßnahmen
zum Schutz dieser Tierart gefordert, um damit auch den
Anforderungen der verschiedenen internationalen Abkommen zu
entsprechen, welche die Dominikanische Republik unterzeichnet
hat. Es gibt zudem keine wissenschaftlichen Forschungsarbeiten
über den Bestand von Flaschenhalsdelphinen in Gewässern der
Dominikanischen Republik.
Die
Gemeinden von Bayahibe (Stadtrat, Kirchengemeinde,
Umweltschutzgruppen, usw.), Forscher und Anwälte der Akademie
der Wissenschaften sowie Vertreter der lokalen Protektionisten
haben nun einen nationalen und internationalen Protest zur
Befreiung der Delphine organisiert.
Februar
2003
Zum
ersten Mal in der Geschichte der Dominikanischen Republik
reichen zivile Gemeinden im Kampf für die Delphine Klage gegen
den Manati Park und den Staat ein. Der Anwalt, der die Gemeinden
von Bayahibe und die Akademie der Wissenschaften vertritt, gibt
bekannt, dass der Staat der Dominikanischen Republik die
Vorschriften der Cartagena Convention bestätigt und Gesuche
unterstützt, die dem Senat und Gesetzgeber in Form von
Forderungen für Maßnahmen zur Verhinderung, Alarmierung und
Ablehnung von Delphinfängen in diesem Land vorliegen.
WEBMASTERS
/ LISTEIGNER: Es steht Ihnen frei diese Informationen auf
Ihren Webseiten zu veröffentlichen oder an Mailinglisten
weiterzuleiten – bitte informieren Sie uns entsprechend damit
wir Sie auch mit regelmäßig eingehenden Berichten aus der
Dominikanischen Republik zu dieser Situation auf den neuesten
Stand bringen können.
ORTSGRUPPEN:
Bitte macht Kopien und verteilt sie höflich an die Reisenden an
den entsprechenden Schaltern der Luftfahrtgesellschaften,
besonders in in Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, München, Madrid,
Bruxelles, Paris, London, Roma und Wien, von wo die meisten
Charterflüge in die DR starten. Sprecht mit Eurem örtlichen
Reisebüro und macht sie auf die Situation aufmerksam. Versucht
zu überzeugen und zu gewinnen – nicht die Unwissenden vor den
Kopf zu stoßen !
Bitte
Rückmeldung: AmerciasNode@ecoterra.net