Isländer
betreiben "Piratenwalfang"
Kurz vor der Tagung der Internationalen Walfangkommission haben
isländische
Fischer einen Buckelwal getötet - angeblich unabsichtlich.
Tierschützer
kritisieren das Vorgehen als "Piratenwalfang".
Buckelwal: Bedrohung durch Beifang
Wenige Tage vor dem Beginn des Treffens der Internationalen
Walfangkommission (IWC), das in diesem Jahr in Berlin stattfindet,
haben
sich Artenschützer auf das unlängst wieder der Kommission
beigetretene
Island eingeschossen. Die Münchner Organisation Pro Wildlife
kritisierte
scharf das Vorgehen isländischer Fischer, die noch kurz vor der
Tagung einen
Buckelwal töteten. Während die Fischer das neun Meter lange und
sechs Tonnen
schwere Tier als unabsichtlichen Beifang deklarierten, vermutet
Pro Wildlife
dahinter System: "Da die Fischer die Wale ungehindert mit großem
Gewinn
verkaufen können, ist die Versuchung groß, Wale trotz Verbot
aktiv in die
Fischernetze zu treiben und zu töten", erklärte die
Biologin Sandra Altherr.
"Das ist dann allerdings Piratenwalfang
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,druck-252910,00.html